Einbrüche, Fahrraddiebstähle, Vandalismus, Belästigung im Parkhaus. Es gibt vielfältige Formen der Kriminalität in Wohngebieten, die nicht nur die individuell betroffenen Personen schädigen, sondern bei allen Menschen in einem Wohngebiet zu einem verringerten Sicherheitsgefühl beitragen.
Die Kriminalpolizei kann Wohnungsunternehmen auf vielfältige Weise unterstützen. Ein neuer Schwerpunkt liegt dabei auf der Kriminalprävention im Städtebau. Bereits bei der Planung und Gestaltung von Wohnquartieren können sicherheitsrelevante Aspekte berücksichtigt werden, um Tatgelegenheiten zu reduzieren und soziale Kontrolle zu fördern. Die Polizei begleitet diese Prozesse beratend und gibt praxisorientierte Empfehlungen zu konkreten Situationen und Handlungsfeldern. Erfahren Sie, wie das funktioniert und wo Sie ihre Ansprechpartner finden.
Aber auch im Bestand gibt es zahlreiche kriminalpräventive Maßnahmen, die ergriffen werden können, um Kriminalität im Quartier vorzubeugen und das Sicherheitsgefühl zu stärken. Die Polizei kann hier ebenfalls unterstützen, etwa durch Vor-Ort-Begehungen oder Empfehlungen zur Gestaltung und Nutzung von bestehenden Gebäuden und Freiflächen. Wie genau dies aussehen kann, erfahren sie in diesem Webinar.
Zusätzlich verfügt die Polizei über die Möglichkeit in zentralen Veranstaltungen oder mit Hilfe eines Informationsfahrzeugs Vertrauen zu erzeugen, wenn ein Gebiet zum Beispiel durch eine Einbruchsserie betroffen ist und Maßnahmen ergriffen worden sind.
Teilnehmer werden vorab nach ihren speziellen Bedürfnissen befragt, um in dem Webinar auf die realen Bedarfe eingehen zu können. Das Seminar richtet sich an Geschäftsführer und Vorstände, Planer aber auch Sozialmanager und technische Bestandsmanager.
Do. 5. März 2026
10:30 - 12:00 Uhr
Online
Ella Heinrich-Öncü, Referat Prävention, LKA
Reinhard Hupke, Polizeihauptkommissar, LKA
Führungskräfte und Mitarbeiter/innen aus der Wohnungswirtschaft